Am Samstag, 29. August 2026, versammelten sich einige Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins auf der Riedwiese zum jährlichen Mäheinsatz. Mit dabei waren auch Anita und Remo, unsere neuen Mitglieder, die wir herzlich willkommen heissen durften.
Der Hagelsturm war überall Thema
Bevor die Arbeit richtig losging, drehte sich fast jedes Gespräch um den Hagelsturm vom Vortag. Nur wenige Minuten hatte er gedauert – doch die Schäden waren unübersehbar. Entsprechend lebhaft fielen die Berichte der Anwesenden aus, die alle ihre eigenen Eindrücke von diesem heftigen Unwetter mitbrachten.
Mit Freischneidern und viel Handarbeit
Dann rückte die eigentliche Aufgabe wieder in den Vordergrund. Die Fläche, die Matthias bereits vorgängig gemäht hatte, wurde mit den Freischneidern sauber nachbearbeitet. Das anfallende Grünzeug blieb nicht einfach liegen: Es wurde zusammengetragen und zu sorgfältig aufgebauten Asthaufen geschichtet.
Auf das Fällen weiterer Bäume verzichteten wir bewusst, da niemand dabei war, der sicher mit der Kettensäge arbeiten konnte. Ganz untätig war die Natur allerdings nicht gewesen: Der Sturm hatte bereits Äste und Kronenteile zu Boden gebracht – willkommenes Material für zusätzliche Asthaufen.
Trotzdem bleibt auf dem Grundstück noch einiges zu tun. Schon im Verlauf des Sommers war eine grosse Esche mitten auf der Fläche umgestürzt, nun kamen weitere Spuren des Hagelsturms hinzu. Grosse Kronenteile der mittleren Bäume liegen am Boden. Wie mit dem Holz weiter verfahren wird, müssen wir noch klären.


Verdiente Stärkung zum Abschluss
Nach dem Einsatz wartete eine willkommene Stärkung: Sandwiches und Nussgipfel sorgten dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. Lange verweilten die meisten jedoch nicht – zu Hause warteten vielerorts die eigenen Gärten, die nach dem Unwetter ebenfalls wieder in Ordnung gebracht werden wollten.

Dank und sichtbare Fortschritte
Ein herzlicher Dank gilt allen, die mitangepackt haben. Die Arbeit zeigt bereits Wirkung: Die Brombeeren sind deutlich zurückgegangen, und die Zielart Grosssegge entwickelt sich erfreulich gut.
Text: Martin Müller Bilder: Vreni Förtsch
